Paula-Fürst-Schule
(Gemeinschaftsschule)
Berlin, Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
 
zurückseitenendestartseitee-maildruckensuche

Nachrichten

Israel-Fahrt 2019

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,

unsere Israel-Fahrer sind gut in Tel Aviv angekommen!
Hier die Tagesberichte...

Sonntag, 27. Oktober 2019

10:30 war der Treffpunkt am Flughafen Tegel. Die meisten waren pünktlich und es gab keine weiteren Probleme beim boarden. Das Personal am Tegel war sehr sehr gut gelaunt sowie der Stewardess im Flieger .Sobald wir dann in Flieger drin waren, gab es zuerst eine Verspätung, Super. Nach 40 min Verspätung, ging es auch endlich los. Das waren die längsten 4 Stunden unseres Lebens. Sechs mal eingeschlafen und immer noch nicht da. Um 18:04 Uhr landeten wir und es erwartete uns ein angenehmes schwüles Wetter. Wir liefen weiter bis wir dann an der Passkontrolle anstanden. Mit großer Angst und Nervosität vor einer ewigen Befragung warteten wir an der Passkontrolle. Mit viel Glück wurden alle ohne Probleme durchgelassen.
Sobald dann alle durch waren, liefen wir zusammen zum Ausgang, wo wir dann unsere Austauschpartner getroffen und begrüßt haben. Das Wiedersehen war schön und mit Erdnussflips erfüllt . Ein Austauschpartner ist im Zug eingeschlafen und 10 Stationen zu weit gefahren,weshalb sein Gast ein wenig verloren war. Die Züge sehen übrigens genauso aus wie die Deutsche Regionalbahn!! . Um 22:00 Uhr bin ich (Jessica) endlich bei meiner Gastfamilie angekommen.Die Gebäude in Kfer Saba sehen von außen sehr alt aus, aber von innen sind die recht modern. Meine Gastfamilie ist super freundlich und wir haben zusammen gegessen und über die Schule und Nachspeisen gesprochen.
Ich werde also in diesen Tagen noch sehr viel neue Gerichte und Nachspeisen kennenlernen worauf ich mich sehr freue!

Jessica

Montag, 28. Oktober 2019

Am zweiten Tag sind wir mit unseren Gastgebern in deren Schule gegangen.
Wir mussten zwar nicht am Unterricht teilnehmen, aber wir waren trotzdem in ein paar Unterrichtsstunden anwesend, da wir uns für die Schule sehr interessiert haben.
Die Schule ist auf einem riesigen Gelände mit bestimmt 10 Häusern mit unterschiedlichen Klassenräumen.
Man fühlt sich wirklich nicht wie in einer Schule sondern eher wie in einer Hotelanlage  oder in einem sehr kleinem Dorf.
Die Schule hat sogar ihr eigenes kleines Parlament, das fast so funktioniert wie ein richtiges großes Parlament.
Nach der Schule sind wir fast alle zusammen in die dortige Mall gegangen und haben asiatisch gegessen und sind danach in den Park gegangen.
Eine so andere Schule kennen zu lernen war echt eine besondere Erfahrung,  die ich so bestimmt nie wieder haben werde.

Bennet

Dienstag, 29. Oktober 2019

Tag 3
Heute ging es nach Tel Aviv. Wir haben uns heute morgen alle an der Schule getroffen und hatten dann vor ,mit dem Bus loszufahren. Nach dem der Bus dann zweimal an uns vorbei fuhr und nicht hielt, nahm er uns dann beim dritten Mal endlich mit. Auf dem Weg nach Tel Aviv fing es an zu regnen und das wurde nicht besser, Tel Aviv hieß uns mit einem feucht schwülen Regen willkommen. Unser erstes Ziel war das Kunst Museum, dort haben wir eine Klima Ausstellung besucht. Sie hat sich hauptsächlich mit den Lösungen beschäftigt, anstatt das Problem zu schildern. Danach war es eigentlich geplant die israelischen Schüler zu treffen die kamen dann aber 1 1/2 Stunden zu spät, in der Zwischenzeit machte Dorian Straßenmusik und Herr Kuhne kaufte Koriander. Nach- dem die israelische Gruppe uns gefunden hatte, musste das Mittagessen runtergeschlungen werden, weil dann wurde zum höchsten Gebäude von Israel gehastet, dem Azreiely-Sarona-Tower (238 Meter hoch,)
Dort hatten wir im 53. Stock einen Vortrag und Gespräch  mit einer Referentin der bayrischen Vertretung  in Israel. Sie erklärte, was der Sinn und Zweck des Büros vom Freistaat Bayern in Tel Aviv ist.
Frau Even erläuterte uns, inwieweit sie Verknüpfungen zwischen Bayern und Israel, besonders auf der kulturellen Ebene sieht. Bayern ist bis jetzt die einzige deutsche Ländervertretung in Israel. Andere sollen aber folgen. Anschließend hatte sie auch viele Fragen an uns, warum wir an dem Projekt teilnehmen und was wir mit den Erfahrungen in Israel bzw. für die israelischen Schüler in Berlin machen wollen. Daraus entwickelte sich ein reges Gespräch, in dem viel davon die Rede war, was es bedeutet, in einem anderen Land zu sein und Vorurteile abbauen zu können. Es zeigte sich, dass die israelischen Schüler, die bereits in Berlin waren und wir, die das erste Mal in Israel sind, viele Gemeinsamkeiten haben und das Projekt als sehr fruchtbar für uns alle ansehen.
Dieser gemeinsame Nachmittag endete mit dem Besuch des Rothschild-Boulevards, den vielen Bauhaus-Gebäuden sowie einem kurzen Blick auf das Habima-National Theater, dem ältesten Theater von Israel.
Als wir dachten, der Tag neigt sich schon dem Ende zu. fing der Spaß dann erst richtig an. Die Lehrer entließen die Schüler in die Freizeit und somit teilten sich die Schüler auf. Die einen gingen zur Mall, die anderen zum Strand. Am Strand gingen dann Dorian und Ohad schwimmen. Danach aßen wir Pizza am Strand und schlossen den Abend mit einem Eis an der Strand Promenade ab.

Luna und Celina

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Heute trafen wir uns alle, insgesamt 29 Schülerinnen und Schüler, um 8:15 Uhr vor der „ democratic School of Kfar Saba”, um gemeinsam zum ersten weltweit eröffneten (1949)  Holocaust Museum zu fahren.
Die Fahrt dauerte ungefähr etwas über zwei Stunden, also konnten wir Schlaf nachholen, einen Film gucken, Clash Royale spielen oder Posts für unseren Instagram Account (über unser Projekt)  erstellen.
Als wir beim Museum ankamen, bewunderten wir die schöne Umgebung und  nahmen uns Zeit um zu frühstücken, bevor unsere Führung  
begann. Wir stellten uns alle der Referentin, Lisa Schulz, vor und erzählten, was uns am
 meisten in Israel bis jetzt  gefiel, was sehr besonders war, da wir  sonst nicht allzu viel 
Zeit hatten um über die Dinge, die wir hier in Israel erlebt hatten, nachzudenken.
Lisa kommt aus Deutschland und lebt mehr als 10 Jahre in Israel und arbeitet seit mehr als zwei Jahren im „Center for Humanistic Education“, das im Kibbuz Lohomei
 Haghetaot, im Ghettofighter Museum angesiedelt ist.
Zunächst gingen wir durch eine Ausstellung im Museum, die sich besonders mit den verschiedenen Konzentrations-und Vernichtungslagern in ganz Europa befasste.
Nachher wurden wir in Gruppen eingeteilt und konnten uns durch die ausgehändigten Texte in die Perspektive verschiedener Autoren stellen und stellten ihre Meinung über den Holocaust vor.
Das Vorstellen war insgesamt ganz ok, da wir es nicht vorher proben konnten, sondern eher mit unseren Notizen, die wir uns vorher gemacht hatten, improvisiert hatten. Dabei ging es um den Umgang mit dem Holocaust. Wir sollten zu den Texten Überschriften finden, zu denen wir uns dann zuordnen mussten.

Wir gingen danach auch durch das Museum und uns wurde auch viel mehr bewusst, wie sehr die Menschen unter den Lebensbedingungen während des Holocaust gelitten hatten. Nachher fuhren wir ins ehemalige Internierungslager in Atlit, wohin viele illegal eingewanderte  Juden von der britischen Armee gebracht wurden. Bevor unsere Führung losging, hatten wir etwas über 15 Minuten Zeit um etwas zu essen, da in unserem Shuttlebus essen nicht gestattet war, welches uns nicht wirklich gefallen hatte. Jedenfalls wurden wir auch zu einem Schiff gebracht, das die Situation, in der sich die Juden während solch einer gefährlichen Fahrt befanden, widerspiegeln sollte. Das wurde durch Animationen verdeutlicht. Zudem sahen wir einen Film, der die Ereignisse in dem Internierungslager zusammenfasste. Durch die heutigen Erlebnisse wurden viele
Emotionen in uns geweckt wie Trauer, Schuld und auch Schock, weil es für uns unverständlich ist, unschuldige Menschen einzusperren und auch so viel Hass gegen Menschen aufgrund ihrer Glaubensrichtung, ihres Aussehens oder ähnliches zu haben.

Am Abend gingen wir noch gemeinsam essen als Abschied von unseren Gastgeschwistern bevor wir ab morgen  im „ Tent of Nations“ in der Nähe von Bethlehem übernachten werden, worauf wir sehr gespannt sind.

Sophia und Pedrota

Donnerstag, 31. Oktober 2019

It's Thursday morning, it's our last day with the israelian group, we say goodbye to our host parents and met at school at 8:15 at least that was the plan. I personally arrived way later so I missed the tree planting ceremony where the officials of the school and all of us were coming together to celebrate our cooperation with a gathering around the freshly planted szmbolic tree. Afterwards, at around 9:00 we were leaving to Jerusalem together with the israelian students. Our destination: Yad Vashem. The biggest and most visited Holocaust memorial museum. It was 11 a.m. when we tried to enter the museum. Unfortunately we had to wait another hours becausen 6000 people were already inside. So we spent the time looking at the mesmerizing place around the museum. Everythingthing was symbolically constructed and well though out. For example were the trees named after Jewish People or families whose life's were taken in the Holocaust. Now, we were entering in groups of four. Two Isrealies and two Germans. Directly when entering one couldn't help but notice the extraordinary way the place was build. The museum's walls were made of a dark grey, seemingly metallic walls that and lended inwards, giving the visitor a claustrophobic impression. There were young innocent looking children, probably jewish happily waiving the visitors in on a giant screen. It seemed dark. The first objects in the execution were various election posters of the NSDAP. Continuing with speeches of Adolf Hitler it didn't took long to notice that the execution was chronological set up. It wasn't a open hall but more a walkthrough with different kinds of text, videos, photos, exception objects like clothing and whole constructed sceneries. As it got darker and darker into the peak or better  said absolute low of the psychopathy of the Holocaust  the the museum's floor height also decreased. The place was filled with emotion and shock. When looking in the eyes of various visitors I could see tears forming in their eyes, I myself was no exception. It was a very impactful, deeply touching and moving place. Walking out one was left with a huge wide view into the mountainside of Jerusalem. The scene was a possibility for resting both emotionally and physically.

After grabbing some food and some subtly sharing their experiences with each other, we gathered in a Christian monostary near by. We went to sit down facing each other sorrounded by a a nice garden and a wide view into the distance.
The exchange we had was just as touching and emotional to me as the museum itself but afterwards the atmosphere felt lightened. We all took some pictureres and said each other a final goodbye. Sadly we were separating from our Israelian partner students with whom we had grown quiete close. They were driving back in the bus we all came in as we were waiting to picked up by a smaller autobus. We were bringing the wait with a funny group game titled "Ha-Ha-Hu" that Mr. Kuhne introduced.
Finally we were picked up by a Palestinian driver who would take us to our place of residence the 'tend of nations'. But not everything went as planned - Just when we talked about the struggle Palestinian folks were supposed to encounter on a daily basis we were stopped at a Israelian Gate. Soon it was clear that we wouldn't pass. So we were forced to take a off street path to get to our destination. In the middle we had to step outside of the vehicle and countinue walking because of a road block caused by big rocks. Before even arriving we had a first hand experience of the struggle Palestinians were facing in this area.
We were welcomed very friendly by the villagers. After a quick show-around we had a wonderful meal: Seemed Aubergine, different kinds of rice and a cucumber salad. After setting ourselves up in the common open housing place we as a course a shared we had a long and honest intemate exchange in the meeting room/cave of the area. We shared our new insights, experiences and newly formed question that aroused out of the last days.
Now it was bedtime, and we were sleeping at around 00:00.

Dorian

Freitag, 1. November 2019

An unserem ersten Morgen im Tent of Nations wurden wir von der warmen Sonne nach der kalten Nacht begrüßt.  Frühstück gabs im Freien, welches gütige Mitschüler vorbereiteten. Als wir zum Frühstück dazu kamen, war bereits ein Kätzchen vor Ort, was uns herzzerreißend anmiaute. Nach dem köstlichen Frühstück saßen wir in der Sonne und spielten lautstark UNO, während das Gelände von Reisegruppen besucht wurde. Daoud, der Leiter und Besitzer des Tent of Nations, erzählte uns etwas über seine Geschichte und den Konflikt, welcher sie direkt betrifft.
Danach fuhren wir nach Bethlehem. Wir besuchten wir die Geburtskirche und schlenderten durch die wenigen geöffneten Läden und versuchten unser Glück im Feilschen. Auf dem Rückweg wurden wir zufällig von israelischem Militär angehalten. Sei fragten uns ob, wir Israelis sind. Nachdem wir verneinten, ließen sie uns weiter fahren. Nach unserem leckeren Abendessen in der Aufenthaltshöle verbrachten wir den restlichen Abend zusammen am Lagerfeuer.

Adele und Ann Charlott

Sonnabend, 2. November 2019

In Gedanken sind wir immernoch bei unseren Gastfamilien und deren Hoffnungen auf ein friedliches Miteinander. Heute geht es nach Jerusalem, passt doch, den auch dort dreht sich viel um das Zusammenleben. Im Bus wiederholen wir die Jerusalem-Basics – was gibt es da nochmal?  
Am Yaffa Gate angekommen führt uns der erste Weg durch das jüdiche Viertel zur Klagemauer. Ein Anblick der erstaunt: hunderte Menschen stecken Zettel in die Mauer, Frauen und Männer sind strikt getrennt und wir sind mitten drin. Zwischen Kippas und Menschen, die an Kräutern riechen stehen wir im Zentrum einer geteilten Stadt.
Es ist noch früh und in den schmalen Gassen,  durch welche wir gehen, ist wenig los. Im Austrian Hospiz, einer Pilgerunterkunft blicken wir in der prallen Sonne über die Stadt, ein atemberaubender Ausblick über Jerusalem. Danach trennen wir uns, einige zieht es in das Café des Hospiz, andere weiter durch die Gassen. An den Übergängen zum Tempelberg stehen schwer bewaffnete Soldaten, an ihnen kommen nur Moslems vorbei. Also umdrehen, es geht in die andere Richtung. Nun stehen wir zwischen Rosenkränzen und Bildern von Jesus, dieselbe Stadt, eine andere Mentalität. Wir tauchen in den Gassen, treffen etliche Leute und hören dutzende Sprachen. Jetzt stecken wir ganz tief drin, laufen durch Märkte und handeln Preise herunter. Nergis schafft es in die Moschee, als sie wieder zurück ist erzählt sie, die Stimmung dort sei ganz anders, alle hätten gelächelt und würden viel glücklicher wirken.
Wir gehen gemeinsam essen, reden unglaublich viel und kämpfen uns langsam aus den mittlerweile so überfüllten Gassen heraus. Nach acht Stunden geht es mit dem Bus zurück in das TON und wir verarbeiten unsere gewonnen Eindrücke. Wir lassen den Abend am Feuer ausklingen. Was wir bemerken: während sich in Jerusalem gegenseitig geduldet wird, wachsen wir immer weiter zusammen, egal wie unterschiedlich wir wohl sein mögen.

Celina und Dario

 
zurückseitenanfangstartseitedrucken   Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am 06.11.2019
Paula-Fürst-Schule
(Gemeinschaftsschule)
Berlin, Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule, Berlin